Kostenloser Versand
Wissenschaftlich fundiert
Ärztlich entwickelt

Ihr Warenkorb

Ihr Warenkorb ist derzeit leer.

Beliebt bei unseren Kundinnen und Kunden

PRObiom® AllerCare 1er Pack

PRObiom® AllerCare 1er Pack

Mit Vitamin D3 für eine normale Immunfunktion

€29,80
Stückpreis
per 
PRObiom® Dental 1er Pack

PRObiom® Dental 1er Pack

Für eine ausgewogene Mundflora

€27,90
Stückpreis
per 
1er Pack

PRObiom® MentalCare 1er Pack

Mit Vitamin B12 für eine normale psychische Funktion

€19,90
Stückpreis
per 

Allergien im Wandel der Jahreszeiten – Ursachen, Symptome und wirksame Tipps für das ganze Jahr

Allergien Jahreszeiten

Allergien sind kein reines Frühlingsproblem. Während im Frühjahr vor allem Pollenallergien (Heuschnupfen)dominieren, spielen im Sommer Gräser und Kräuter eine große Rolle. Der Herbst bringt oft Schimmelsporen mit sich, und im Winter stehen Hausstaubmilben im Fokus. Wer die saisonalen Auslöser kennt, kann Symptome gezielt vorbeugen und behandeln.

Was passiert bei einer Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, Hausstaub oder Schimmelsporen. Der Körper bildet Antikörper (IgE) und setzt bei erneutem Kontakt Histamin frei – es kommt zu Symptomen wie:

  • Niesen

  • laufende oder verstopfte Nase

  • juckende, tränende Augen

  • Hautreaktionen

  • Husten oder Atemnot

Besonders verbreitet ist der sogenannte Heuschnupfen (allergische Rhinitis).

Frühling: Hochsaison für Pollenallergiker 

Wenn die Temperaturen steigen, beginnt für viele Allergiker die beschwerlichste Zeit des Jahres.

Typische Auslöser im Frühling

  • Birke

  • Erle

  • Hasel

Diese Bäume setzen bereits ab Februar große Mengen an Pollen frei. Besonders die Birke gilt als einer der stärksten Allergieauslöser in Mitteleuropa.

Symptome im Frühling

  • Starkes Niesen

  • Juckreiz in Nase und Augen

  • Müdigkeit („Allergy Fatigue“)

  • Konzentrationsprobleme

Tipps für den Frühling

  • Pollenflugkalender nutzen

  • Abends Haare waschen

  • Wäsche nicht im Freien trocknen

  • Pollenschutzgitter an Fenstern anbringen

Sommer: Gräser und Kräuter im Fokus 

Im Sommer verschiebt sich die Pollensaison.

Häufige Allergieauslöser

  • Gräser

  • Roggen

  • Beifuß

Gräserpollen gehören zu den häufigsten Allergieauslösern überhaupt. Auch Gewitter können Beschwerden verstärken (Stichwort: Gewitterasthma).

Was hilft im Sommer?

  • Aktivitäten nach starken Regenfällen planen

  • Sonnenbrille als Pollenschutz tragen

  • Antihistaminika nach ärztlicher Empfehlung einnehmen

  • Bei starken Beschwerden: Hyposensibilisierung prüfen

Herbst: Schimmelpilze und Spätblüher 

Viele Betroffene hoffen im Herbst auf Erleichterung – doch auch diese Jahreszeit birgt Risiken.

Typische Herbst-Allergene

  • Alternaria

  • Cladosporium

Schimmelpilzsporen treten besonders bei feuchtem Wetter und in Laubansammlungen auf.

Herbst-Tipps

  • Laubarbeiten möglichst vermeiden

  • Wohnräume regelmäßig lüften

  • Luftfeuchtigkeit unter 60 % halten

  • Schimmelquellen frühzeitig beseitigen

Winter: Hausstaub und Innenraumallergene 

Im Winter verbringen wir mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Dadurch gewinnen Innenraumallergene an Bedeutung.

Hauptauslöser im Winter

  • Hausstaubmilbe

  • Tierhaare

  • Schimmel in schlecht gelüfteten Räumen

Hausstaubmilben fühlen sich in Matratzen, Teppichen und Polstermöbeln besonders wohl.

Maßnahmen gegen Winterallergien

  • Milbendichte Matratzenbezüge (Encasings)

  • Bettwäsche bei 60 °C waschen

  • Regelmäßig Staubsaugen mit HEPA-Filter

  • Stoßlüften statt Dauerlüften

Klimawandel und Allergien – eine wachsende Herausforderung

Der Klimawandel verlängert die Pollensaison und erhöht teilweise die Pollenbelastung. Pflanzen blühen früher und länger, neue allergene Arten breiten sich aus. Dadurch nimmt die Zahl der Allergiker weltweit zu.

Diagnose und Therapie – was wirklich hilft

1. Allergietest

Ein Hauttest (Pricktest) oder Bluttest bringt Klarheit.

2. Medikamente

  • Antihistaminika

  • Kortison-Nasensprays

  • Augentropfen

3. Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Die einzige ursächliche Behandlungsmethode – besonders effektiv bei Pollen- und Hausstauballergie.

Fazit: Jede Jahreszeit hat ihre Allergie-Fallen

Allergien begleiten Betroffene oft das ganze Jahr über – nur die Auslöser wechseln. Wer seine persönlichen Trigger kennt und frühzeitig Maßnahmen ergreift, kann die Beschwerden deutlich reduzieren. Eine individuelle Beratung beim Arzt oder Allergologen ist besonders bei starken Symptomen empfehlenswert.

FAQ – Häufige Fragen zu saisonalen Allergien

Wann ist die schlimmste Zeit für Allergiker?

Das hängt vom individuellen Auslöser ab. Für viele beginnt die Hauptsaison im Frühling mit der Birken- und Gräserblüte.

Können Allergien plötzlich im Erwachsenenalter auftreten?

Ja. Allergien können sich in jedem Lebensalter neu entwickeln.

Was ist der Unterschied zwischen Erkältung und Allergie?

Eine Allergie verursacht meist klaren, wässrigen Nasenausfluss und Juckreiz – Fieber tritt normalerweise nicht auf.

Hilft eine Hyposensibilisierung dauerhaft?

In vielen Fällen ja. Die Therapie kann die Beschwerden langfristig deutlich reduzieren oder sogar vollständig beseitigen.

Kann man Allergien vorbeugen?

Eine vollständige Vorbeugung ist nicht immer möglich. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Maßnahmen helfen jedoch, Symptome zu minimieren.

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information über Probiotika und ist nicht als medizinischer Ratschlag zu verstehen. Er ersetzt weder eine fachkundige ärztliche Beratung noch eine professionelle Diagnose oder Behandlung.