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Wie Streptococcus salivarius M18 probiotisch gegen Parodontitis unterstützen kann

Streptococcus salivarius M18 Paradontitis helfen

Parodontitis zählt zu den häufigsten chronischen Entzündungserkrankungen im Mundraum und ist eine der Hauptursachen für Zahnverlust bei Erwachsenen. Neben klassischer Zahnreinigung und zahnärztlicher Therapie rückt ein neuer Ansatz in den Fokus: orale Probiotika. Besonders der Stamm Streptococcus salivarius M18 gilt als vielversprechend, um das bakterielle Gleichgewicht im Mund nachhaltig zu unterstützen. Dieser Artikel erklärt, wie Parodontitis entsteht, welche Rolle das orale Mikrobiom spielt und warum S. salivarius M18 eine sinnvolle, nebenwirkungsarme Ergänzung der Behandlung sein kann.

Einleitung: Parodontitis – mehr als nur ein Zahnproblem

Parodontitis wird oft unterschätzt. Viele Betroffene bemerken die Erkrankung erst, wenn Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder Zahnlockerungen auftreten. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die nicht nur Zähne, sondern den gesamten Organismus beeinflussen kann.

Wissenschaftliche Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Parodontitis und systemischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Frühgeburten. Umso wichtiger ist ein ganzheitlicher Therapieansatz, der über mechanische Reinigung hinausgeht.

Hier setzt die probiotische Unterstützung an – insbesondere mit Streptococcus salivarius M18.

Was ist Parodontitis?

Parodontitis entsteht durch ein Ungleichgewicht der Mundflora. Bestimmte pathogene Bakterien vermehren sich übermäßig und lösen eine anhaltende Immunreaktion aus. Zu den bekanntesten parodontopathogenen Keimen zählen Porphyromonas gingivalis, Tannerella forsythia und Treponema denticola.

Diese Bakterien bilden Biofilme (Plaque), die sich unter dem Zahnfleischrand ansiedeln. Die Immunantwort des Körpers führt langfristig zum Abbau von Zahnfleisch, Bindegewebe und Knochen.

Ohne Behandlung schreitet Parodontitis langsam, aber kontinuierlich fort.

Das orale Mikrobiom – Schlüssel zur Mundgesundheit

Der Mund ist eines der komplexesten mikrobiellen Ökosysteme des Körpers. Über 700 verschiedene Bakterienarten wurden bislang identifiziert. Entscheidend für die Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Bakterien, sondern ein stabiles Gleichgewicht.

Eine gesunde Mundflora:

reguliert Entzündungsreaktionen, verdrängt krankmachende Keime, unterstützt die Remineralisierung der Zähne, trägt zu frischem Atem bei.

Wird dieses Gleichgewicht durch schlechte Mundhygiene, Rauchen, Stress, Medikamente oder ein geschwächtes Immunsystem gestört, entsteht ein Nährboden für Parodontitis.

Probiotika für den Mund – ein neuer Therapieansatz

Während probiotische Kulturen für den Darm bereits gut etabliert sind, ist der Einsatz im Mundraum vergleichsweise neu. Orale Probiotika zielen darauf ab, nützliche Bakterien gezielt anzusiedeln, um schädliche Keime zu verdrängen.

Im Gegensatz zu antiseptischen Mundspüllösungen, die sowohl gute als auch schlechte Bakterien abtöten, arbeiten Probiotika regulierend statt zerstörend.

Was ist Streptococcus salivarius M18?

Streptococcus salivarius ist ein natürlicher Bewohner der gesunden Mundflora. Der Stamm M18 wurde speziell aufgrund seiner zahngesundheitsfördernden Eigenschaften selektiert.

Er gehört zu den ersten Bakterien, die sich bereits kurz nach der Geburt im Mund ansiedeln, und gilt als besonders gut verträglich.

Wirkmechanismen von Streptococcus salivarius M18

Produktion antimikrobieller Substanzen

S. salivarius M18 produziert sogenannte Bakteriozine, die gezielt das Wachstum parodontopathogener Keime hemmen können, ohne das gesamte Mikrobiom zu schädigen.

Enzymatische Plaque-Reduktion

Der Stamm bildet Enzyme wie Dextranase, die den Aufbau von Zahnbelag erschweren und bestehende Plaques destabilisieren.

Entzündungshemmende Effekte

Durch die Modulation der lokalen Immunantwort kann S. salivarius M18 entzündliche Prozesse im Zahnfleisch abschwächen.

Stabilisierung des oralen pH-Werts

Ein ausgeglichener pH-Wert hemmt das Wachstum säureliebender Bakterien und schützt Zahnfleisch und Zahnschmelz.

Streptococcus salivarius M18 und Parodontitis

Bei Parodontitis ist das Ziel nicht nur, pathogene Bakterien zu reduzieren, sondern die Mundflora langfristig zu stabilisieren. Genau hier zeigt S. salivarius M18 sein Potenzial.

Studien deuten darauf hin, dass die regelmäßige Anwendung:

• Zahnfleischbluten reduzieren kann • Entzündungsparameter senkt • die Neubildung pathogener Biofilme hemmt • Mundgeruch verringert

Besonders interessant ist der Einsatz nach einer professionellen Zahnreinigung oder Parodontalbehandlung, um die Wiederbesiedlung mit schädlichen Keimen zu erschweren.

Probiotika statt Antibiotika?

Antibiotika werden bei Parodontitis nur noch in schweren Fällen eingesetzt, da sie Resistenzen fördern und das Mikrobiom massiv stören können.

Probiotika wie S. salivarius M18 sind kein Ersatz für notwendige zahnärztliche Maßnahmen, können aber eine wertvolle Ergänzung darstellen – insbesondere zur Erhaltung der Therapieerfolge.

Tabelle: Klassische Parodontitistherapie vs. probiotische Unterstützung
Ansatz Wirkung Einfluss auf Mundflora Nebenwirkungen
Mechanische Reinigung Entfernung von Biofilm Neutral Keine
Antiseptische Spülungen Keimreduktion Unspezifisch Schleimhautreizung
Antibiotika Starke Keimreduktion Stark störend Resistenzen, Darmflora
S. salivarius M18 Mikrobiom-Regulation Selektiv positiv Sehr selten

Anwendung und Einnahmeformen

S. salivarius M18 wird meist als Lutschtablette oder Pulver angeboten. Wichtig ist der längere Kontakt mit der Mundschleimhaut, damit sich die Bakterien ansiedeln können.

Idealerweise erfolgt die Einnahme:

abends nach dem Zähneputzen, über mehrere Wochen, nicht direkt vor oder nach antiseptischen Mundspülungen.

Für wen ist Streptococcus salivarius M18 besonders geeignet?

Menschen mit beginnender oder chronischer Parodontitis, Patienten nach Parodontalbehandlung, Personen mit häufigem Zahnfleischbluten, Menschen mit Mundgeruch durch bakterielle Ursachen, Raucher mit erhöhtem Parodontitisrisiko.

Grenzen und realistische Erwartungen

Auch wenn S. salivarius M18 vielversprechend ist, ersetzt er keine professionelle Zahnreinigung und keine gute Mundhygiene. Der Nutzen entfaltet sich vor allem im Zusammenspiel mit regelmäßiger Zahnpflege und zahnärztlicher Kontrolle.

Nicht jeder Mensch reagiert gleich, da das individuelle Mikrobiom sehr unterschiedlich ist.

Fazit: Natürliche Unterstützung bei Parodontitis

Streptococcus salivarius M18 eröffnet einen modernen, mikrobiomfreundlichen Ansatz in der Parodontitisprävention und -nachsorge. Statt aggressive Keimreduktion steht die Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts im Vordergrund.

Als probiotische Ergänzung kann S. salivarius M18 dazu beitragen, Entzündungen zu reduzieren, Zahnfleisch zu stabilisieren und die langfristige Mundgesundheit zu fördern – sanft, nachhaltig und gut verträglich.

FAQ – Häufige Fragen zu Streptococcus salivarius M18

Kann S. salivarius M18 Parodontitis heilen?

Nein, Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Probiotika können den Verlauf positiv beeinflussen, aber keine Heilung garantieren.

Gibt es Nebenwirkungen?

Bei gesunden Menschen sind Nebenwirkungen sehr selten. Gelegentlich können leichte Veränderungen im Mundgefühl auftreten.

Wie lange sollte man S. salivarius M18 einnehmen?

Empfohlen werden mindestens 4–8 Wochen, oft auch längere Anwendungen zur Stabilisierung.

Kann ich das Probiotikum dauerhaft verwenden?

Ja, eine langfristige Anwendung gilt als unproblematisch und kann präventiv sinnvoll sein.

Ist S. salivarius M18 auch für Kinder geeignet?

Grundsätzlich ja, insbesondere bei erhöhtem Karies- oder Zahnfleischrisiko. Die Dosierung sollte altersgerecht erfolgen.

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information über Probiotika und ist nicht als medizinischer Ratschlag zu verstehen. Er ersetzt weder eine fachkundige ärztliche Beratung noch eine professionelle Diagnose oder Behandlung.